Am 1. April ist das neue Projekt "Empowerment durch Bildung - Werkstatt als Zentrum individualisierter beruflicher Bildung" gestartet.

Im Zentrum des Projektes stehen Menschen mit Behinderungen und ihre berufliche Entwicklung. Ziel ist es, ihre individuellen Fähigkeiten, Interessen und Potenziale noch stärker in den Mittelpunkt der beruflichen Bildung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu stellen. Dadurch soll ihre Teilhabe am Arbeitsleben nachhaltig gestärkt und ihre Chancen auf Übergänge in den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden.

Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer deutlich personenzentrierteren beruflichen Bildung. Beschäftigte in Werkstätten sollen besser darin unterstützt werden, ihre berufliche Entwicklung selbstbestimmt, praxisnah und entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten zu gestalten. So entsteht eine Bildungslogik, die nicht von Standardprozessen ausgeht, sondern konsequent vom einzelnen Menschen und seinen Entwicklungschancen her denkt.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Weiterbildungskonzepts für Fachkräfte in Werkstätten, das dabei unterstützt, individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse von Beschäftigten im Arbeitsalltag gezielt zu planen, zu begleiten und weiterzuentwickeln. Damit soll berufliche Bildung in Werkstätten stärker strukturiert, personenzentriert und arbeitsintegriert gestaltet werden.

Als Grundlage für die Konzeptentwicklung führt das Projekt derzeit eine Befragung von Fachkräften in Werkstätten für Menschen mit Behinderung durch. Ziel ist es, Bedarfe, Erfahrungen und Herausforderungen bei der Umsetzung beruflicher Bildung im Arbeitsalltag besser zu verstehen.

Die Umfrage ist weiterhin geöffnet. Fachkräfte aus Werkstätten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten und liefert wichtige Impulse für die Entwicklung des Weiterbildungskonzepts.

                   

Zur Umfrage 

https://forms.office.com/e/Uzsfr2HsmA?origin=lprLink