Empowerment durch Bildung – Werkstatt als Zentrum individualisierter beruflicher Bildung für Menschen mit Behinderung
Das Projekt entwickelt ein skalierbares Weiterbildungssystem für Fachkräfte in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). Ziel ist es, berufliche Bildung stärker personenzentriert, arbeitsorientiert und praxisnah zu gestalten.
Worum geht es?
Werkstätten sind wichtige Orte beruflicher Teilhabe. Gleichzeitig fehlt es oft an systematischer Weiterbildung im Arbeitsbereich und an einheitlichen Konzepten für arbeitsorientiertes Lernen.
Das Projekt entwickelt deshalb ein modulares Weiterbildungssystem, das Fachkräfte befähigt, individuelle Lernprozesse im Arbeitsalltag gezielt zu gestalten und zu begleiten.
Projektaufbau
Phase 1 – Entwicklung des Systems
Es wird ein erstes skalierbares Weiterbildungskonzept entwickelt (Baukastenprinzip). Dazu gehören:
Analyse der aktuellen Praxis in WfbM
Entwicklung eines Kompetenz- und Weiterbildungssystems
Aufbau eines 5-Tage-Kerncurriculums
Einbindung eines fachlichen Beirats
Phase 2 – Weiterentwicklung & Rahmenbedingungen
Das System wird gemeinsam mit Werkstattleitungen weiterentwickelt und konkretisiert:
Entwicklung organisatorischer und personeller Rahmenbedingungen
Workshops mit Fach- und Leitungskräften
Optimierung der Module auf Basis der Praxis
Vorbereitung der Umsetzung in Werkstätten
Phase 3 – Erprobung & Transfer
Das Konzept wird in ausgewählten Werkstätten erprobt und ausgewertet:
Pilotdurchführung der Weiterbildung
wissenschaftliche Evaluation
Anpassung und Finalisierung des Systems
Entwicklung eines Handlungsleitfadens für die Praxis
Ziel
Ein praxisnahes, skalierbares Weiterbildungssystem, das:
Fachkräfte stärkt
Bildung im Arbeitsbereich verbessert
Teilhabe und Entwicklungsmöglichkeiten erweitert
und bundesweit übertragbar ist
Ansprechpartner:
Frau Marie Jonaczyk
Das Projekt wird gefördert durch den Freistaat Sachsen