Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen über die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Sachsen e.V. in chronologischer Reihenfolge. Die neuesten Nachrichten stehen oben!

23.03.2020: Der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) hat auf seiner Website eine Zusammenfassung der häufig gestellten Fragen mit Antworten (FAQ) für Leistungserbringer der Eingliederungshilfe online gestellt. Diese finden Sie auf der Website des KSV: https://www.ksv-sachsen.de/465-startseite/605-eingliederungshilfe

Am Donnerstag, den 19.03.2020, war der mdr Sachsen bei der Schneeberger INVITAS gGmbH vor Ort, um über die Auswirkungen der aktuellen Situation in den WfbM zu berichten. Den Bericht inkl. eines kurzen Videos finden Sie hier: https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/annaberg-aue-schwarzenberg/behindertenwerkstatt-schneeberg-corona-100.html

Alle amtlichen Bekanntmachungen resp. Allgemeinverfügungen des Freistaates Sachsen finden Sie hier:
https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung für den gesamten Freistaat Sachsen:
https://www.coronavirus.sachsen.de/download/AllgV-Corona-Ausgangsbeschraenkungen_22032020.pdf

19.03.2020: Das Sächsische Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat die "Allgemeinverfügung. Vollzug des Infektionsschutzgesetzes. Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie. Betretungsverbot für Werkstätten für behinderte Menschen, andere Leistungsanbieter und tagesstrukturierende Angebote" bekannt gegeben:
https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SMS-Allgemeinverfuegung-WfbM-2020-03-20.pdf

Aktuelle Informationen für den Freistaat Sachsen erhalten Sie auf der Website des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

18.03.2020: In Thüringen und Sachsen-Anhalt wurden über Allgemeinverfügung Beschränkungen für WfbM erlassen.

Allgemeinverfügung Thüringen: www.tmasgff.de
Allgemeinverfügung Sachsen-Anhalt: stk.sachsen-anhalt.de

13.03.2020: Nichts bestimmt derzeit das gesellschaftliche Leben wie das Corona-Virus. Veranstaltungen, Seminare und Termine wurden und werden abgesagt. Es ist auch davon auszugehen, dass in Sachsen demnächst Schulen und Kitas geschlossen bleiben. Dazu will sich die Sächsische Staatsregierung morgen äußern.

In diesem Zusammenhang entstehen auch viele Fragen für die Werkstätten (bspw. Fehltageregelung, Kurzarbeitergeld). Die LAG WfbM Sachsen e. V. ist hierzu mit den Verbänden in Kontakt, um gemeinsam mit den unterschiedlichen Akteuren, insbesondere den Kostenträgern, die rechtlichen Fragen und Folgen zu klären. Sobald uns nähere Informationen vorliegen, werden wir unsere Mitglieder informieren.

Informationen in Leichter Sprache:
Der MDR hat bereits kurz und übersichtlich Informationen und Handlungsempfehlungen in Leichter Sprache zusammengestellt.
Diese finden Sie auf der folgenden Website:
https://www.mdr.de/nachrichten-leicht/informationen-zum-corona-virus-100.html
Als PDF: www.leicht-ist-klar.de

Arbeitsrechtliche Auswirkungen:
Aktuell informiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Website zu möglichen arbeitsrechtlichen Auswirtkungen. Diese Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
www.bmas.de

                           

Das Leben muss nicht perfekt sein, um wundervoll zu sein

Im Rahmen unseres Festjahres möchten wir unter diesem Motto alle Interessierten zum
Mitmachen bei unserem Fotowettbewerb einladen.

Kreativität ist gefragt! Bilder, die aus dem Rahmen fallen.
Die 10 erstplatzierten Fotos werden im Café SAMOCCA in Aue ausgestellt. Es warten tolle Preise!

Der Wettbewerb findet vom 01.03.2020 bis 15.05.2020 statt.

Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und Preise finden Sie hier und auf der Internetseite fotowettbewerb.invitas.org.

 

Wenn 176 Werkstatträte und Frauenbeauftragte in Sachsen zusammen finden ist wieder Fachtag-Zeit. Am 18.11.2019 fand die diesjährige Tagung im Berufs-Förderungs-Werk in Dresden statt und verbuchte einen Teilnehmer*innen-Rekord! So viele Vertreterinnen und Vertreter aus Werkstätten wie nie zuvor hatten ihre Teilnahme zugesagt. Und leider mussten in diesem Jahr auch erstmals mehrere Werkstatträte und Frauenbeauftragte eine Absage erhalten – zu groß war das Interesse.

 Fachtag Werkstattrat Sachsen 8.11.2019

Die Tagung startete energiegeladen mit dem Auftritt der Dresdner Rock-Band „Alpha-Project“. Ein wirkliches Highlight gleich zu Beginn der Veranstaltung, das von einem begeisterten Publikum mit viel Applaus aufgenommen wurde.

Eröffnet wurde die Tagung von Helko Bahlmann, Ronny Bode und Thomas Müller vom Sprecherrat Werkstatträte Sachsen. Der Sprecherrat ist seit Jahren immer stärker in die Planung und Durchführung des jährlichen Fachtages eingebunden und hat in diesem Jahr ganze Arbeit geleistet. Lohn der langen Vorbereitungszeit war eine gelungene Tagung mit sieben Arbeits-Gruppen und einem interessanten Referenten-Kreis. Fachreferenten, Vertreter und Vertreterinnen vom Sprecherrat und Werkstatträte aus Hamburg und Berlin sorgten für eine große Themenbreite. Und insbesondere die aktuellen Themenschwerpunkte „Entgelt“ und „Regelungen zum Mittagessen“ beschäftigten die Teilnehmer*innen. Gemeinsam mit Olaf Böhl, Werkstattrat aus Hamburg, stellten sich Thomas Müller und Nico Theuerkorn vom Sprecherrat dem schwierigen Thema „Entgelt“ und zählten die meisten Teilnehmer*innen in ihrem Gruppen-Raum.

Die Sprecherräte Yvonne Gropp, Janine Nicolai, Helko Bahlmann, Ronny Bode und Mario Dreßler versuchten sich gemeinsam als Schauspieler auf der Bühne. Sie kamen nach praktischen Theaterszenen mit den Teilnehmer*innen ins Gespräch und diskutierten zu den Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Werkstattrates. Auch die Vielzahl an Frauenbeauftragten fand u.a. in Arbeits-Gruppen zu den Themen WenDo, Sexualität und Unterstützung durch Vertrauenspersonen zahlreiche Anregungen für ihr Amt.

Ein Fotograf begleitete den Fachtag und nahm von Interessierten Portraitfotos auf. In einem Gespräch wurden außerdem Stimmen und Meinungen dieser Teilnehmer*innen auf Band aufgezeichnet. Gemeinsam werden daraus gerade Plakate entwickelt, die im neuen Jahr als gut sichtbare Stimme von Werkstatträten und Frauenbeauftragten in Sachsen wirken sollen.

Für einen bundesweiten internen Wettbewerb der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die BA Chemnitz das Projekt PRAXISBAUSTEIN eingereicht. Dazu drehten Sie einen Film in der WfbM Schneeberg, um das Projekt praxisnah vorzustellen und gewannen damit den 2. Platz.

Wir freuen uns sehr, Ihnen das Video hier zeigen zu können und bedanken uns bei der BA Chemnitz.

 

 

Am 05.02.19 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Gesetzentwurf zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes (BABAb-gAnpG) veröffentlicht. Hierzu konnten recht kurzfristig Stellungnahmen eingereicht werden. Diese Möglichkeit haben auch einige Institutionen (bspw. BAG WfbM, Bundesagentur für Arbeit, DGB & BAG der Freien Wohlfahrtspflege) genutzt.
 
Den Gesetzentwurf und die Stellungnahmen können Sie hier nachlesen:
 
Gemeinsam ist allen Stellungnahmen eine grundsätzlich positive Sichtweise zu den im Gesetzentwurf enthaltenen Vorschlägen.
 
Der Gesetzentwurf sieht zum 1. August 2019 eine Erhöhung des Ausbildungsgeldes und des Grundbetrages vor. Das Ausbildungsgeld soll im ersten und zweiten Jahr des Berufsbildungsbereichs 117,- Euro betragen. Eine Abstufung zwischen beiden Jahren im Berufsbildungsbereich (bislang 67,- Euro im ersten Jahr BBB und 80,- Euro im zweiten Jahr) soll künftig entfallen.
 
Gemäß § 221 Absatz 2 SGB IX zahlen Werkstätten den Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten ein Entgelt, das sich aus einem Grundbetrag in Höhe des Ausbildungsgeldes, das die Bundesagentur für Arbeit im Berufsbildungsbereich leistet und einem Steigerungsbetrag zusammensetzt.
 
Die geplante Erhöhung des Ausbildungsgeldes würde auch zu einer Erhöhung des Grundbetrags von bisher 80,- Euro auf 117,- Euro führen. Die Idee des Gesetzes ist sicher richtig, dennoch darf die Erhöhung des Grundbetrages nicht ohne eine betriebswirtschaftliche Betrachtung erfolgen. In der Folgewirkung sind keine Verbesserungen, sondern  eher negative Verwerfungen für die Entgeltstruktur im Arbeitsbereich der WfbM in Sachsen zu befürchten. Denn nach §12 (5) der Werkstättenverordnung ist das Grundentgelt im Arbeitsbereich der WfbM an § 125 SGB III gekoppelt, muss jedoch, im Unterschied zum Ausbildungsgeld, durch die Menschen mit Behinderung selbst erwirtschaftet werden.
 
Letztlich ist also nicht die Höhe, sondern lediglich die Art der Verteilung des Entgeltes betroffen und wird zu Lasten der leistungsstärkeren Werkstattbeschäftigten gehen und die wirtschaftliche Führbarkeit der WfbM in Frage stellen.
 
Das Anhörungsverfahren zum Gesetzentwurf ist zwar zwischenzeitlich beendet, dennoch haben die LIGA Sachsen und LAG WfbM Sachsen
eine Stellungnahme erarbeitet. Sie finden das Dokument zum Nachlesen hier: Stellungnahme BABAbgAnpG.